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Erscheinungstag 18. Juli 1913

Liebe überwindet alles.

Bison 101 Indianer-Drama. -- Preis inkl. Virage M. 680,

Hauptmann Arden hatte einen ihm unangenehmen Auftrag erhalten, eine Waggon- ladung zu übernehmen. Während er in seinem Aerger ins Wirtshaus geht, feiern die Kameraden den Geburtstag eines jungen Leutnants, der die Tochter des Hauptmanns liebt. Im Uebermut kommt es zur Sclägerei, die den Leutnant veranlaßt, sich im Hause des Hauptmanns zu verstecken. Erst des Nachts soll er das Haus verlassen, Bei der nächtlichen Flucht verunglückt der Leutnat und bleibt bewußtlos am Boden des Hofes liegen. Am Morgen findet man ihn, und da der Hauptmann des Nachts am Herzschlag verstorben ist, man aber Mord annimmt, schöpft man gegen den Leutnant Verdacht und verhaftet ihn. Der Tochter des Hauptmanns gelingt es, ihren Geliebten von diesem Verdacht zu befreien, wozu ihr besonders eine ihr treu ergebene Indianerin behülf- lich ist.

Unsere Engel die Kinder.

Imp Drama Preis inkl. Virage Mk. 324,

Die einst mit schönen Hoffnungen begonnene Ehe ist nach wenigen Jahren ge- schieden worden. Der Kaufmann Braun und seine Gattin waren zu verschiedene Cha- raktere. Der Mann liebte die Häuslichkeit und die Frau das gesellige Leben und Treiben. Es kam zum Bruch, und die einzige Tochter, die dem Vater sehr zugetan war, wurde der Mutter zur Erziehung gegeben. Bald sehnt sich das Kind nach dem Vater und auch. die Frau sieht ein, daß ihr Leben schal und inhaltslos ist. Das Kind bringt durch Zufall die Eltern wieder zusammen,

o Im alten Panama. ©

Imp Natur Preis inkl. Virage Mk. 120,

1. Sonnenaufgang. 2. Straßen in Panama, 3. Die Ruinen von Panama, 4, Ein- geborene. 5. Waschtag.

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mp. Filns Go. ol Amerika

BERLIN SW. 68

Telegramme ı „Lafilser“, Berlin.

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Telephon : Amt Zentrum 11371.

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<Gaumant?

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Angesichts der drohenden Krisis, die sich ohne Zweifel durch die Unmenge der angekündigten Monopol-

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films noch verstärken dürfte, hat sich die Firma

GAUMONT

in Übereinstimmung mit Ihren Herren Vertretern ent- _

schlossen, ihre Films wieder wie früher

im freien Markt

m zu verkaufen.

BERLIN, den 1. Juli 1913.

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| assssunszens Duskes-Film PR

u Duskes-Film ===

PATHE-FRERES. POT.’ ek) G.m.bH. aaA

Autorfilm von Carl Schönfeld

Das Leben, ein Roman

mit Fräulein Gudrun Hildebrandt in ae Hauptrolle

Modernes Schauspiel mit ergreifender Handlung, welche die Devise trägt: ————— „80 ist das Lehen‘

WE Länge 655 m Erscheint am 19. Juli

= vun

PATHE FRERES & Co. G.m.b.H. BERLIN SW. 48,

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& Goldserie | Pathe freres

Liebe ohne ne Hoffnung

EZ N FEFRRT E Sr Pathe fröres |

(4 RR Madame (rabrielle Robinne ua Herr Alexandre von der Comedie frangaise von der Comedie francaise

in den Hauptrollen

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® 000000000000 000000000000 o a RT ee Länge 2 Ein von großer Leidenschaftlichkeit 2 Erscheint 1190 Meter 2 ‚eeraine D Drama aus der Gegenwart 3 am 19. Juli oO oO

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Pathe freres £ Co. G.m.b.H. Berlin SW. 48.

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©# ECLAIR-REVUE =

Il. Jahrgang

Inhaltsverzeichnis. Ausgabe A. Paris: Die Mode. Hüte des Hauses Esther. Friedrichshagen b.Berlin: uc&, weiche der Kaiser anläsiich seiner 25. Nordlandsreise Norwegen zum Geschenk macht. Altenburg (S-A}): Herzogs Einst IL. von Sachsen-Altenbung nebst Gemahlin und

anschließendem Preisfliegen.

pP cr. Bindesfest der französischen Turner im Prinzenpark, S.E. der Cardinal Amette, arıs Erzbischof von Paris, leitete das Fest.

Brienz [Berner Oberland): Den I BEN (2351 Meter) vom

Wi Grundsteinlegung zum Erweiterungsbau der Kaiser Franz Josef Brücke in Gegen- ıen wart S.M. des Kaisers.

1 .„ Gegen die Japaner. Der Gouverneur Johnson hat Sarı Francisko (U. >. A): soeben das Gesetz unterzeichnet, welches den Ver-

kauf von Grundstücken an Ausländer verbietet.

D

+ “4a . Staffettenrudern des Wanderruder - Verbandes „Groß - Berlin“

Grünau b. Berlin " um den Kronprinzenpreis. Ausgabe B.

Kiel: siler von der Kieler Woche 1913.

® Wien: Wettschwimmen quer durch Wien.

Zur Reise des Präsidenten Poincare nach England. Abreise von Cherbourg. London: as Auf der Reede in Portsmouth. ..... In London, B ji Große Internationale Olympische Wettkämpfe im deutschen Stadion, veranstaltet erim: vom Berliner Sport-Club.

Ordensfest des Hosenband - Ordens. Unter Führung Seiner Windsor (England): Majestät des Königs und der Königin von England fand ein glanzvoller Aufzug statt.

° Wien: Ankunft der Teilnehmer an der Alpenfahrt in Wien. 8 ° Volkstrachtenfest auf dem Wendelstein in Garmisch-Partenkirchen: Yes “© a » Schaufliegen von über 2000 Tauben des Tauben -Vereins Treptow b, Berlin: Sys

6. Jahrgang 1913

CINCH N OF

Der Abonnementsbetrag beträgt für D -ut-ct:iaı.d duch cas Postzeitungs- amt vieriljätrlich Mk. 2,— bei jreir Zustellung, bei Streifbandbezug. fur Österreich -Ungarn Kr. 4,— im Welt- postverein jährlich Mk. 20,—.

Die Lichtbild-Bühne erscheint BON = Saunsbend ==

Berlin SO. 16, Michaelkirchstr, 17, Tel.:

M Das Fachorgan »>_ für das —% Jnferessengebief der Kinemafographen

. FRanIerpranis Verlag: Lichtbild-Bühne

Chefredakteur: Arthur Mellini.

En OEL @ Et IR) LAN, 2

Moritzp!, 11453

Heft No. 27

IFUTTITIILLIHETTITTEIT TER I m

Der Insertionspreis beträgt 15 Pig. pro 6gespaltene Zeile, '!/ı Seite Mk. 100, -—. !/s Seite Mk. 60,—, !/ı Seite Mk. 30, -. !/s Seite Mk. 18,—, !ıs Seite Mk. 10,—.

Schluss der Anzeigen-Annahme

Mittwoch früh. |. =

Erfüllungsort: Berlin-Mitte.

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Die Sensationen der Films.

nter dieser Aufschrift bringt der „Vorwärts vom 26. Juni 1913 einen Artikel, der nach

mehreren, vollständig inhaltslosen Zeilen wörtlich folgendermaßen schließt:

„Wenn der gute Geschmack nich‘ einmal einen schwerreichen Dichte: wie Gerhart Hauptmann davon zu- rückzuhalten vermag, seine eigenen Romane ins Filmbordeil zu verkauien, tut man am besten, von dieser Seite keine Wunder zu erwarten.“

Trotzdem dieser Artikel sich selbst richtet und am besten vollständig übersehen werden sollte, darf er aus nicht still-

schweigend hingenommen werden,

prinzipiellen Gründen weil bei dem jetzt immer heißer wer- denden Kampf ums Kino derartige Ausschreitungen leicht Schule machen könnten, wenn auch kaum anzuneh-

men ist, daß sich noch eine Zeitung

zur Nachahmung des „Vorwärts” be- reit findet.

Jeder Kampf, dessen Anlaß die Ueberzeugung

schön oder mindestens zu billigen, in-

persönliche ist, ist sofern es nicht ein Kampf mit leeren Worten und nichts oder ewig dasselbe sagenden Phrasen ist, und wenn da- bei Mittel angewendet werden, die wenigstens nicht abstoßend Artet jedoch der Kampf zu geist- und inhaltslosen Wiederholung aus, wobei

sind,

die zum Ueberdruß vorgebrachten

Phrasen vom „Kapital" usw. die Hauptargumente bilden, und kann die angreifende Partei nur Kot um sich spritzen, so wird aus dem Kampf aus Ueberzeugung ein widerwärtiges Marktweiber-

und entwürdigendes

geschwätz, Aber auch aus anderen Gründen ist der Schlußpassus des Artikels, um

dessen übrigen Inhalt ich mich wenig

kümmere, nicht scharf genug zu ver-

urteilen.

Wenn früher die Arbeiter

Feierabend in den Kaschemmen sich

nach

sinnlos betranken und zu Hause Weib und Kinder prügelten, wenn sie jede freie Stunde dazu benutzten, um ihr schwer verdientes Geld oft den bei Buch-

machern zu verwetten, wenn sie, ein-

ganzen Wochenlohn

mal in den Krallen des Spielteufels, jeden moralischen Halt verloren, und wenn dasLichtbildtheater erwiesener- maßen tausende und abertausende von Arbeitern von allen diesen und anderen Lastern ablenkt, so hat ihr Beschützer am allerwenigsten Grund, gegen den Kinematographen zu Felde Die Tatsache allein, daß Kinematographenunternehmer mit Hilfe des Kapitals gegründet und geführt werden können, ist noch lange

kein Grund, Gift Soll

zu ziehen.

nur

zu speien,

ei UN DTTF“

| Seite 8

denn der Arbeiter für nicht anderes Sinn haben, als für Parteipresse und Mitgliedsbeitrag?

zieherische Seite oder Frage anbe-

Und was dies er-

langt, so muß es zumindest unent- schieden bleiben, ob wutschnaubende Artikel und Artikelchen das Volk nicht mehr demoralisieren als Werke der Weltliteratur, dem Volke wenig- stens im Bilde zugänglich gemacht. Von weit größerer Bedeutung ist jedoch die Tatsache, daß in den kine- matographischen Betrieben ein ganzes

Heer von Angestellten arbeitet, die

Ist es nicht beschämend und gleichzeitig empö-

Sozialdemokraten sind! rend, von der eigenen Presse als Bordellangestellte gebrandmarkt zu werden? Die Frage, wie sich dazu die nach Tausenden zählenden Ge- nossen, die man zu Bordellsczialisten stempelt, stellen werden, ist nicht un- interessant.

Wahrscheinlich wird es auch in diesem Falle nicht an der Erklärung mangeln, daß der Verfasser des Ar- tikels der Redaktion nicht näher be-

kannt sei und der verantwortliche

Redakteur selbst nach bewährtem Muster bedauerlicherweise usw. . Und wenn der Verfasser die Frage des „Geschmacks anschneidet, so wäre dem in Fragen des Geschmacks und des Anstandes leider so oft rück- wärts stehenden „Vorwärts“ dringend zu raten, diesen heiklen Dingen pein- lichst aus dem Wege zu gehen und das System des Draufhauens dort an- zuwenden, wo es mehr Erfolg ver-

spricht. L. Komeriner.

Die Zeitungs-Inserat-Reklame.

Bi" den Kinobesitzer als Leiter FE eines öffentlichen Etablisse- uud) ments, das auf den Besuch der großen Masse des allgemeinen Publikums reflektiert, ist und bleibt die Reklame das Haupterfordernis, um den Geschäftsgang aufrecht er- Es gibt zwei Aussprüche, die den Wert der Re- klame

halten zu können.

treffend kennzeichnen und zwar: „Wenn du etwas Gutes zu ver- kaufen hast, so mußt du es den Leuten sagen, und

„Der Weg zum Reichtum führ‘

durch die Druckerschwärze."

Man würde als Kinobesitzer tö- richt wollte man nach dem Satz handeln, daß das Gute sich von selbst empfiehlt. Das geht gerade bei uns im Kincgeschäft nicht gut an, denn die Weiterempfehlung im Publi- kum setzt gewöhnlich immer erst dann ein, wenn der gute Schlagerfilm bereits wieder vom Programm abge- Darum ist und bleibt das Zeitungsinserat das praktischste und beste Mittel, um der großen Oeffent- lichkeit schnell, zuverlässig und ak-

sein,

setzt ist.

tuell mitzuteilen, was es zurzeit im Kino zu sehen gibt. Dies wissen auch die Kinobesitzer und handeln danach. Werfen wir nun jetzt einen Blick aui die sogenannte Vergnügungsseite der Tageszeitung, so leuchten uns dort gleich die Riesen-Plakate der Licht- Oft entspricht aber auch die protzig zu nennende

spielhäuser entgegen.

Größe der teuren Kino-Inserate ab- solut nicht der bescheiden zu nennen- den Größe des betreffenden Kino- Der Theater- und Reklame-Kenner kann sich leicht überrechnen, daß das Reklame-Bud-

get eines solchen Groß-Inserenten

Etablissements.

weit über seine Einnahme-Möglich- keit hinausgeht. Es gibt viele Kino- Etablissements, die mit einer durch- schnittlichen Tages-Einnahme von zweihundert Mark rechnen, aber eine tägliche Inserat-Reklame von durch- schnittlich einhundert Mark Kosten machen. Dies ist ein ungesundes Verhältnis, verhindert dauernd, daß das betreffende Theater mit Ge- winn arbeitet, was ja der eigentliche Zweck ist, und führt auch oft zum

direkten Zusammenbruch des Unter-

nehmens. Forscht man nach der Ur- sache, weshalb ein solcher Theater- leiter über seine Verhältnisse inse- riert, so erhält man stets als Antwort, daß die mächtigere Konkurrenz der großen Lichtspielhäuser dazu zwingt. Wenn diese ein hundertzeiliges In- serat in der Tageszeitung erscheinen läßt, so will das kleinere, meist sogar auch ältere Kino-Theater damit wett-

an die Wand

drücken lassen, und inseriert genau

eifern, sich nicht

In manchen Städten inse- riert das große Lichtspielhaus der eigenen Größe und Einnahmefähig- keit entsprechend in imponierender Protzenhaftigkeit und vier oder füni kleine Theater, anstatt alle unter sich gleichmäßig bescheiden weiter zu inserieren, versuchen in Konkurrenz- wut unter sich, ebenfalls diese teure Inseratengröße für sich in Anspruch zu nehmen,

Dieses ungesunde Wettrennen um die Inseratgröße des kapitalistisch Mächtigen muß stets zum negativen Erfolg führen. Der lachende Dritte in diesem sich gegenseitig zerfleischen- den Kampf ist die Insertionsgelder einnehmende Zeitung, die im redak-

so groß.

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18. Juli 1913:

Um ihre Bekanntschaft == zu machen =

Gebrüder Nauke

Trientiener Land

Natur. ca. 86 m M. 93,—

Auf vielseitigem Wunsch erscheinen am:

25. Juli 1913:

Zweier Schwälbchen Traum.

Komödie. ca. 288 m M. 311, -

——— Nauke —= liebt die Blumenverkäuferin

Comacchio’s Lagune

Natur. ca. 90m M. 97,

Uebersichtskarte

über die

Abschlüsse

des

Professor

Max Reinhardt- Zyklus %

Projections

Actien - Gesellschaft

BERLIN S.W. 68 Zimmerstrasse 16 - 18.

Telegrammadresse: Pagu Berlin. Telefon: Centrum 12900, 12901 12902, 12903.

94 Saarbrücken

——

"ingen

Anhalt, Brandenburg, Hohenzollern, Lippe, Ost- u. Westpreußen, Pommern, Posen, Schlesien, Thüringen, Waldeck.

Projections Actien-Gesellschaft „Union“ Berlin SW. 68, Zimmerstr. 16-18.

Baden, Bayern, Eisaß-Lothringen,

BE Grhzt. Hessen, Hessen - Nassau,

Luxemburg, Pialz, Württemberg.

Philantropische Lichtbilder-Gesellschaft "; Straßburg i. Els., Halbmondgasse.

Film-Manufaktur Ludwig Gottschalk

Düsseldorf, Zentralhof, Fürstenplatz.

,r sten ) Braunschweig, Hannover, Mecklenburg- Schwerin, O y Mecklenburg - Strelitz, Ostiriedand, Oldenbu:g, Kgr. Sachsen (ohne Dresden), Provinz Sachsen. ame ® Hagen & Sander Bremen, Ansgaritorstr. 20. | RES Bremen, Bremerhaven, Hamburg-Altona, SR Lübeck, Schleswig - Holstein. Breslau | 1 e James Henschel $ | Hamburg, Schlüterstr. 3. ! | MR | | | Fe

Uebersichtskarte über die Abschlüsse des Professor

Max Reinhardt-Zyklus 1913/1914

PROJECTIONS ACTIEN-GESELLSCHAFT „UNION“ BERLIN SW. 68, ZIMMERSTRASSE 16-18, TELEGRAMMADRESSE : PAGU BERLIN. TELEFON: CENTRUM 12900, 12901, 12902, 12903.

Wer das

Aufführungsrecht

des

Professor

Max Reinhardt- Zyklus %

erwirbt, sichert seinem Theater einen Vorrang

in der kommenden

Saison.

BERLIN SW. 68

Zimmerstr. 16 - 18. Telegrammadresse: PAGU BERLIN Telefon: Centrum 12900, 12901, 12902, 12903.

Projections

Actien - Gesellschaft

„UNION“

tionellen Teil im übrigen immer wei- ter flott und gottesfürchtig auf den bösen „Kintopp” weiter schimpft,

Wenn wir im Verhältnis zu un- seren großen Kino-Inseraten die klei- nen und bescheidenen Zeilen-Ankün- digungen der Schauspieltheater be- trachten, so müssen wir bekennen, daß dieses Reklame-System richtiger ist, Man begnügt sich dort mit ein paar Zeiten, die den Theaternamen und den Titel des betreffenden Stückes enthalten. Genau so kann es auch bei uns sein, wo ebenfalls Thea- tername und Aufführung des Schla- gertitels genügen würden.

In der jetzigen notorisch schlechten Zeit, wo eine unbestrittene große Kinomüdigkeit des Publikums vor- herrschend ist und der Theaterbesuch auf ein Niveau herabgesunken ist, daß ein Schließen des Etablissements direkten Gewinn bedeutet, muß man doppelt bedacht sein, die Ausgaben einzuschränken. Dieses kann ohne geschäftliche Einbuße geschehen, wenn man sich kollegial mit der Kon- kurrenz am Ort freundschaftlich ver- ständigt. Auch im kleinsten Inserat kann man übrigen dieselbe packende Wirkung wie im großen er- zielen, wenn man sich nur Mühe gibt, die richtige Inseratreklame-Technik anzuwenden, Nicht die Größe, son- dern das Wie der Reklame bedingt den Erfolg.

im

Genau derselbe Wetteifer, wie er bei den Kinotheatern in den Spalten der Tageszeitungen zu beobachten ist, herrscht im übrigen auch in un- serer internen Branche bei der Fach- zeitungswelt. Wenn man sich dort in der Zeilenanzahl gegenseitig über- trumpfen will, so hier mit der Seiten- anzahl. Speziell bei den Filmfabri- kanten herrscht jetzt die Parole, daß die mehrseitigen Kollektiv-Inserate Trumpf sind, Glaubt man aber hier

Wettstreit

müssen, so versucht man durch un-

mitmachen zu

diesen

kaufmännisches Handeln und Her- unterdrücken des Seitenpreises den Reklameetat wieder zu balanzieren. Dabei übersieht man, daß die Fach- presse dadurch auch in redaktioneller Hinsicht nur schwer in der Lage ist, die Interessen der Gesamtbranche in ausreichender Weise zu vertreten. Lieber einige Seiten weniger, aber da- für den Seitenpreis in angemessener Höhe, Wir selbst, d. h. die „L.B.B.”, können infolge der großen Auflage nicht die unmotiviert zu niedrigen Seitenpreise akzeptieren und verzich- ten in solchen Fällen stets auf den mehrseitigen Inseraten-Äuftrag, da er technisch und kaufmännisch bei küh- ler Rentabilitäts-Berechnung zurück- gewiesen werden muß. Aus diesem Grunde fehlt bei uns des öfteren ein Groß-Inserent, weil wir nicht die Kosten zu bezahlen gewillt sind, die es über seine geschäftlichen Ver-

hältnisse für die Propagandierung seiner Film -Erzeugnisse anlegen möchte,

Eine unangenehme Begleiterschei- nung der Reklame ist im übrigen die unlautere Reklame, der im übrigen durch das Gesetz über den unlauteren Wettbewerb ein kräftiger Riegel vor- geschoben ist. Wir waren schon des öfteren gezwungen,

Beispiele von

Jen Herren Fahrikanlen

empfehlen wir die Durchsicht des Artikels:

„Das Beweisverfahren im Filmprozeß“.

Eine neue Verfügung des Be- zirks- Ausschusses, $iehe Selle 16.

Reklame-Unverfrorenheit hier nied- riger hängen zu müssen. Leider sind Der Fall spielte sich dieser Tage in Braun- schweig ab. Der historische Mutos- cop-Film: „Aus Deutschlands Ruh-

metstagen” beherrschte dort wie an-

wir jetzt wieder in der Lage.

derswo mit Rücksicht auf die darin gebotenen interessanten Bilder den Spielplan der Kinotheater und wurde schlicht, klar und einfach dem Publi- kum angekündigt:

Aus Deutschlands Ruhmestagen.

Der „Kino-Palast" in der Wen- denstraße, diesen Film nicht hatte, wollte nicht gern beim Publi-

kum zurückstehen und stattete sein

das

Inserat folgendermaßen aus:

Kein schönerer 0.

Großes Kriegsdrama in drei Akten.

Eine Episode aus

Deutschlands Ruhmestagen 1870/71.

Eine solche beabsichtigte Täu- schung müssen wir natürlich als un-

en

faire Reklame bezeichnen und ver- urteilen. Wer das kollegiale An- standsgefühl nicht besitzt und den Weg verläßt, den der gesunde Kon- kurrenzkampf vorzeichnet, verdient nicht die und

ehrenhafte Bezeichnung als Kollege.

selbstverständliche

Wir werden in solchen Fällen immer auf Seiten des zu unrecht Geschädig- ten treten,

Das Beweisverfahren im Filmprozeß.

Eine neue Verfügung des Bezirks-Ausschusses in Berlin. Von Rechtsanwalt Dr. Georg Wolifsohn, Berlin.

Nas Verwaltungsstreitverfahren Kxy erfreut sich bei den Interes-

senten der Kinematographen- branche nicht besonderer Beliebtheit. Es ist ein notwendiges Uebel in den Fällen, wo das Zensurverbot offenbar unbegründet ist und die Verwaltungs- gerichte gutmachen sollen, was "die Polizei gefehlt hat oder in denen doch der Fabrikant die öffentliche Vorfüh- rung seines Films zu unrecht bean- standet meint, Jeder Sachkenner wird auch zugeben müssen, daß zu der Eigenart des Filmgeschäftes, das auf den Tag berechnet ist, die Schwer- fälligkeit des Beschwerde- und Pro- zeßverfahrens recht wenig paßt. Man sollte daher allseits bestrebt sein, den interessierten Kreisen, deren wirt- schaftliche Existenz damit zusammen- hängt, die Anfechtung der Zensur- entscheidung tunlichst zu erleichtern. Gerade das Gegenteil muß jedoch er- reicht werden durch eine neue An- ordnung, die vor einigen Tagen der Bezirksausschuß in Berlin getroffen hat.

Bisher war es für Berlin üblich, daß der Bezirksausschuß einen Ter- min zur Besichtigung des Films be- stimmte und der Fabrikant den Film zu diesem Beweistermin die Be- sichtigung ist ein Akt der Beweisauf- nahme nach dem Polizeipräsidium schaffte, In gleicher Weise ging die Beweisaufnahme in der Berufungs- instanz vor dem Oberverwaltungs- gericht vor sich in den Fällen, in denen das Oberverwaltungsgericht die Besichtigung des Films für die Entscheidung des Rechtsstreits über- haupt für erforderlich hielt und nicht etwa schon nach Lage der Akten zum Spruch kam. Dies Verfahren hatte

die Einfachheit für sich. Der Fabri- kant konnte den eingeklagten Film ausnützen und hatte nur dafür zu sorgen, daß der Film am Tage der Be- sichtigung selbst zur Stelle war. Ein Fall aus jüngster Zeit hat den Be- zirksausschuß bestimmt, eine ein- schneidende Aenderung einzuführen. Ein Fabrikant hatte sämtliche Kopien des Films verkauft und konnte trotz eitrigster Bemühungen den Film nicht rechtzeitig zum Besichtigungstermin wieder anschaffen. Der Termin mußte aufgehoben werden. Fortan soll nun, wie die Anordnung des Bezirksaus- schusses lautet, „der beanstandete Film dem Beklagten (Polizeipräsiden- ten) auf dessen Erfordern zum Zwecke der eventuellen Besichtigung durch den Bezirksausschuß umgehend zur Verfügung gestellt werden”. In- teressant ist die Verfügung nur inso- fern, als hiernach der Bezirksausschuß offenbar die Praxis des Oberverwal- tugnsgerichts übernehmen und den Film nur noch dann besichtigen will, wenn ohne Besichtigung, auf Grund des Aktenmaterials, über das Verbot des Zensors nicht entschieden werden kann, Bisher hat der Bezirksausschuß m, W, in jedem einzelnen Falle einen Besichtigungstermin für erforderlich gehalten. Die Tragweite der Ver- fügung liegt in der wirtschaftlichen Schädigung der Fabrikanten, die mei- nes Ermessens durch nichts gerecht- fertigt ist. Nach dem Zweck, den der Bezirksausschuß mit seiner Anord- nung verfolgt, daß nämlich die Fru- strierung des Besichtigungstermins vermieden wird, müßte die Zensur- behörde den Film mindestens zwei bis drei Wochen vor dem Termin von

dem Fabrikanten einfordern, In der

Verfügung ist aber überhaupt nicht angegeben, wann der Polizeipräsi- Eine

solche Frist konnte auch nicht ange-

dent den Film einfordern soll!

geben werden, weil der Bezirksaus- schuß dem Zwecke entsprechend den Besichtigungstermin erst anberaumen will, wenn der Film bei der Polizei Die Polizei

weiß hiernach gar nicht, wann die

hinterlegt worden ist,

hinterlegten Films vom Bezirksaus- schuß besichtigt werden und wird vermutlich nach überschläglicher Be- rechnung die Films einfordern, nach der Reihenfolge der Eingänge der Klagesachen. Der Gang der Sache ist also der: das Polizeipräsidium wird dem Bezirksausschuß zu berich- ten haben, ob der Film bei ihm nie- dergelegt worden ist, und erst nach dieser Mitteilung wird künftighin der Bezirksausschuß einen Besichtigungs- termin anberaumen oder nicht anbe- raumen, je nachdem der Film hinter- legt worden ist oder nicht. Nach dem bisherigen Geschäftsgang konnte der Bezirksausschuß sich regelmäßig nur einmal im Monat mit Filmprozessen beschäftigen. Daß künftighin meh- rere Sitzungstage für Filmsachen frei- gehalten werden, ist gänzlich ausge- schlossen. In jedem Monat wurden etwa, je nach der Länge der Films und der Zeitdauer, die der Bezirks- ausschuß mit der Besichtigung zu ver- bringen hatte, drei oder vier Film- sachen zur Entscheidung gebracht. Die Folge ist nun, daß bei Durchfüh- rung der neuen Anordnung die Films Wochen, ja monatelang im Polizei- präsidium liegen können und erst dann zurBesichtigung kommen, Selbst wenn der Bezirksausschuß die Ter-

mine nach der Reihenfolge der Ein-

gänge der einzelnen Sachen anbe- raumen will, Bezirksausschuß und Polizeipräsidium also Hand in Hand arbeiten, kommen doch sehr häufig Sachen dazwischen, die auf den Ge- schäftsgang des Bezirksausschusses von Einfluß sind derart, daß vielfach besondere Eilsachen den Filmpro- zessen vorweggenommen werden müssen. Die Films bleiben dann ent- längere Zeit, bis nächsten Sitzungstage, bei der Poli- Auf diese Weise wird dem Fabrikanten die volle Aus-

Der

Film ist ja nicht nur für den Geltungs-

sprechend zum

zei brach liegen. nutzungsmöglichkeit entzogen.

bereich der Berliner Zensurkarte be- stimmt, sein Absatzgebiet ist die ganze Welt. Der Fabrikant hinterlegt also eine Sache und wird davon doch nicht minder betroffen, wie wenn er bares Geld zinslos zu hinterlegen hätte. Sehr häufig mag der Film ganz entwertet werden, so wenn Reflek- tanten auf das Bild nach Rückemp- fang von der Polizei es nicht nehmen, weil sie innerhalb der Sperrfrist sich bereits andere Bilder verschafft ha- Der Verlust geht dann in die Hunderte und mehr. Der Geschäfts- gang des durch diese neuen Maßnahmen gewiß vor Störungen bewahrt. Es kann nicht mehr vorkommen, daß andere spruch- reife Filmsachen liegen bleiben bis zum nächsten Besichtigungstermin, die der Bezirksausschuß früher be- sichtigt haben würde, wenn ihm der Wegfall der einen Filmsache recht- zeitig mitgeteilt worden wäre und ein anderer Filmfabrikant noch recht- zeitig hätte aufgefordert werden

können, seinen Film als Ersatz zur

ben.

Bezirksausschusses wird

Der Bezirksaus- schuß darf beruhigt sein, daß er den Weg nach der Magazinstraße nicht

umsonst macht.

Stelle zu bringen.

Er wird weiterhin

die Gewißheit haben, daß der Film

ihm unverändert vorgeführt wird, so wie er der Zensur vorgelegen hat. Die Polizei wird eben bei Entgegen- nahme der Films zu prüfen haben, ob sie unverändert sind oder nicht. Aber alle diese Rücksichten müssen gegen- über der mit der neuen Maßregel verbundenen wirtschaftlichen Schädi- gung der Fabrikanten m. E. zurück- treten. Der Fall wird sich nicht allzu oft wiederholen, daß der beanstandete

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Seite 17 ]

Film dem Bezirksausschuß nicht vor- gelegt werden kann, wie er ja auch bisher vereinzelt geblieben ist.

Ein indirekter Zwang zur recht- zeitigen Vorlegung des Films liegt im Gesetz. Kann das Gericht sich nicht davon überzeugen, daß der Klagevor- trag zutreffend, ein Grund zur poli- zeilichen Beanstandung des Films also nicht vorhanden ist, so bleibt der Fa- brikant beweisfällig, die Klage muß schon dieserhalb abgewiesen werden. Zur Vermeidung überflüssiger Kosten daher der Fabrikant im eigensten Interesse die Folgen der

wird

Beweisfälligkeit vermeiden und für rechtzeitige Anschaffung des Films Sorge tragen. Die Maßregel des Be- endlich schon deshalb ungerechtfertigt, weil

der

Weise, ohne die mit der neuen Ver-

zirksausschusses ist auch

Bezirksausschuß in anderer fügung verbundenen Härten für den Fabrikanten zum selben Ziele kom- Es braucht dem klagen-

den Fabrikanten nur aufzugeben, den

men kann,

Film einige Tage vor dem Besichti- gungstermin auf dem Büro des Be- zirksausschusses zu deponieren, wie des auch erst kürzlich in einer der von mir vertretenen Sachen ge- schehen ist. Die drei oder vier Kas- setten, die dann jeweils beim Be- zirksausschuß aufzubewahren sind, dürften die Arbeitslast des Sekreta- riats kaum allzu sehr vergrößern. Die Kassetten könnten mit den Pro- zeßakten, die sowieso nach dem Po- lizeipräsidium zu schaffen sind, weg- gebracht werden. Der Bezirksaus- schuß kann, wenn der Film nicht rechtzeitig bei ihm eingereicht wird, in einer Woche eine andere Partei früh genug benachrichtigen, eventl. telephonisch, und dann die andere Sache noch auf den Terminzettel Dieser Modus hat überdies

den Vorzug, daß der Bezirksausschuß

setzen,

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[ Seite 18 ad | Er > 2} =) A h h RT > HN r a edle ki k a sei ee dliik nn

VITASCOPE.

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n einigen Wochen werden die Kinematographentheater ihre Winter - Saison

1913/14 eröffnen, und es dürften wohl zu Beginn dieser Saison von allen die

größten Anstrengungen gemacht werden, ein bereits für die Kinematographie

gewonnenes Publikum weiter zufrieden zu stellen, und neue Kreise die Zahl derer, die heute an der Kinematographie kein Interesse nehmen, ist nur noch sehr klein zu gewinnen.

Wir haben das größte Vertrauen, daß die Zukunft der Kinematographie eine noch glänzendere sein wird, als es die Anfangsjahre dieser Kunst gewesen sind, und wir sind fest davon überzeugt, daß die Fabrik, die zielbewußt technisch und künstlerisch fortschreitend diese genialste aller Erfindungen dem intelligenten Theaterleiter in vorzüglichen Films zur Verfügung stellt, von den Theaterleitern der ganzen Welt unterstützt werden wird.

Wie beim Fabrikanten heute Ruhe, Ueberlegung und Verständnis neben einem felsenfesten Vertrauen in die Zugkräftigkeit der interessanten Darbietungen, die er herstellt, notwendig sind, so muß auch der Theaterleiter zunächst das felsenfeste Vertrauen in die Zukunft der Kinematographie haben und dann mit ruhiger Ueberlegung das Fabrikat wählen, das in der letzten Saison Beweise für obige Qualitäten gegeben hat und das in nützlicher Weise ihn dabei unterstützen kann, die immer guten und manchmal hervorragenden Stücke seinem Publikum

in der richtigen Weise vorzuführen.

Wir geben in den folgenden Seiten nähere Details über einige der ersten Films, die ab Ende August von uns herausgebracht werden, und wir bitten jeden

Theaterleiter, sich direkt mit uns in Verbindung zu setzen, um ausführliche Mit-

teilungen über die näheren Einzelheiten der betreffenden Films über das

Reklame-Material und die Art der Reklame von uns zu erhalten. Wir möchten gern mit jedem deutschen Theaterleiter direkt in Verbindung treten und demselben unsere Erfahrungen, die wir in den verschiedensten Teilen der Welt sammeln, für sein Etablissement unterbreiten. Wenn wir uns die Mühe geben, diese ziem- lich große Arbeitsleistung auf uns zu nehmen, so sollte es der Theaterleiter, gleichviel, ob sein Etablissement groß oder klein, einerlei, ob er in einer Groß- stadt oder in einer Kleinstadt wohnt, sich nicht die Mühe verdrießen lassen, mit uns zu korrespondieren, denn aus der Fülle des Materials, das wir ihm im Laufe der Saison zur Verfügung stellen, dürfte ihm die eine oder andere wertvolle An-

regung zu Teil werden.

Es ist uns in der vergangenen Saison als erste deutsche Firma möglich gewesen, durch den Film „Der Andere“ von Paul Lindau, in der Hauptrolle Albert Bassermann, unter der hervorragenden Regie von Max Mack, Kreise für das Kino zu gewinnen, deren Interesse man bis dahin nicht für möglich gehalten hätte. Die ernsteste Kritik der ganzen Welt ist zum ersten Mal an die Kinokunst als an etwas Beachtenswertes herangetreten, und wir glaubten, die neue Saison nicht besser eröffnen zu können, als wieder diese drei Künstler zu bitten, einen Film zu schaffen, der die Ideale, denen wir zustreben müssen, in möglichst vollendeter Weise zum Ausdruck bringt.

Der Film ist seit langem fertig.

Die Pressevorstellung dieses Films wird zwischen dem 25. August und dem 15. September in den Kammer -Lichtspielen am Potsdamer Platz zu Berlin stattfinden. Sein Titel:

DER LETZTE TAG

von PAUL LINDAU in der Hauptrolle: ALBERT BASSERMANN Regie: MAX MACK.

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„Der letzte Tag“ bedeutet ein Menschenleben, das ein am Grabesrande Stehender noch einmal vom Morgen bis zum Abend durchlebtt alle die Ereignisse, die schroffe Wendungen in seinem Schicksal herbeiführten, ziehen an uns in knapper, fesselnder Weise vorüber.

Er fährt des morgens nach dem Friedhof zu den Gräbern derer, die eine Rolle in seinem Leben gespielt haben, und als der Greis am Abend nach dem Durchleben seines ganzen Schicksals nochmals auf den Friedhof zurückkehrt, da steht das schwache Herz, das in einem Tage durch die Empfindungen eines ganzen Menschenlebens durchgepeitscht wurde, still.

Ein Wagnis für jeden, auch den größten Schauspieler, diese Rolle zu spielen, die alle Seiten menschlicher Stärken und Schwächen zu verkörpern ver- langt. Vielleicht ist irgendwo in der Welt noch ein Künstler, der diese Rolle durchzuführen vermocht hätte wir glauben kaum, daß es einen anderen gibt als Albert Bassermann. Seine Kunst bietet uns das Vollendetste und Ueber- raschendste, was sich auf der Leinwand jemals abgespielt hat.

Vom ersten Tage an, da Paul Lindau anfing, sich für die Kinematographie zu interessieren, war es sein Bestreben, erklärende Zwischentitel zu vermeiden. Es ist ihm gelungen, in „Der letzte Tag“ einen Film zu schaffen, in dem keine Situation unverstanden bleibt, und doch enthält der ganze Film nicht einen ein- zigen Zwischentitel. Zwei Briefe, die während der Zeit, in der die Handlung sich vor uns abspielt, gezeigt werden, sind zum Verständnis notwendig, sonst kein weiteres Wort. In diesem erschütternden Werk vermissen wir aber nicht die Worte Worte würden als Störung empfunden werden. Ein Meisterstück des genialen Autors!

Die Regie von Max Mack ist zu bekannt, um hier nochmals auf die zähe Arbeitsfreudigkeit dieses jungen Regisseurs einzugehen, der von Film zu Film sich verbessernd, hier einer Aufgabe gegenüberstand, die die Besten hätte zum Ver- zagen gebracht.

Wenn wir heute den Film der Oeffentlichkeit übergeben, so geschieht es mit dem befriedigenden Bewußtsein, daß hier von drei großen Künstlern ein neuer Maßstab kinematographischer Vollkommenheit geschaffen wurde.

Kein Theater kann die Saison besser eröffnen, als mit

„Der letzte Tag“.

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und

ALBERT BASSERMANN.

Der zweite gleichfalls fertiggestellte Film mit Albert Bassermann erscheint noch im Laufe dieses Jahres unter dem Titel:

Der König von RICHARD FISCHER. Regie:

MAX MACK.

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